Juli 2018: Großevent Mammutmarsch

110 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, davon mehr als 80 Sanitäterinnen und Sanitäter der BRK Kreisbereitschaft Starnberg, sicherten den diesjährigen Mammutmarsch ab und kümmerten sich so um die Sicherheit der insgesamt 1700 Läufer.

Auf sechs festen Streckenposten brachten sich die Helfer aus Gauting, Gilching, Herrsching, Seefeld, Starnberg und Tutzing gemeinsam mit Kameraden aus München und Fürstenfeldbruck in Position, um im Notfall sofort eingreifen zu können. Koordiniert wurden sie von der rot-kreuz-eigenen Kreiseinsatzzentrale (KEZ) in Gauting, in der die Einsatzleitung rund um die Uhr stationiert war.

Sowohl an diesen festen Streckenposten als auch auf mobilen Einheiten besetzten die ehrenamtlichen Helfer während dem kompletten Mammutmarsch gemeinsam mit den Kameraden aus München und Fürstenfeldbruck insgesamt vier Rettungswägen, vier Krankenwägen, vier Mannschaftstransportwägen und ein Führungsfahrzeug.

Am Sonntag um 7.56 Uhr kamen schließlich die ersten Läufer im Ziel an. Nicht nur bei Tag, sondern auch während der Nacht waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte für die Teilnehmer im Einsatz. Insbesondere in der Nacht erhöhte sich die Anzahl der Verletzungen noch einmal deutlich. Insgesamt meldeten die Sanitäter 123 Versorgungen sowie acht Abtransporte in die umliegenden Kliniken. Bei den Notfällen handelte es sich vor allem um chirurgische Notfälle sowie Kollapse. Die Bandbreite der Verletzungen reichte von Blasen über Verletzungen an Füßen und Knien bis hin zu Schulterverletzungen.

Beim Mammutmarsch wurde auch die "Mammut"-Feldküche der Rot-Kreuz-Bereitschaften in Betrieb gebracht. Bereits ab Samstagmorgen kümmerte sich der Verpflegungsdienst durchgehend unter Anleitung eines erfahrenen Feldkochs um die Verpflegung der Einsatzkräfte. So schmierten sie im Akkord Semmeln und kochten Mittag- sowie Abendessen. Eine gute Verpflegung war essentiell für die Helfer, die sich auch die gesamte Nacht um die Ohren geschlagen haben. Das Essen wurde deshalb auch in mehreren Schichten an die Streckenposten entlang der Route verteilt.

Insgesamt waren die Einsatzkräfte bei diesem Großereignis 37 Stunden im Einsatz. „Allein die Planung dieses Einsatzes hat drei Monate gedauert und viele, viele Stunden in Anspruch genommen“, so Daniel Penzl, der Fachdienstleiter des Sanitätsdienstes. „Die Teilnehmer spiegeln uns dafür aber auch sehr positives Feedback zurück und haben uns persönlich sowie in den Sozialen Medien sehr gelobt.“

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