Dezember 2016: Traumatraining der Bereitschaft Seefeld für die Feuerwehr

Der schnelle Beginn der Herzdruckmassage bei einem Kreislaufstillstand ist überlebenswichtig.

Eine starkblutende Wunde versorgen, für Wärmeerhalt sorgen und eine leblose Person wiederbeleben – zwei Ausbilder der BRK Bereitschaft Seefeld trainierten Anfang des Monats mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hechendorf die wichtigsten Handgriffe für den medizinischen Notfall.

Nach einem kurzen Theorieblock ging es an zwei Stationen in die Praxis. An der ersten Station übten die Feuerwehrler zum einen die stabile Seitenlage und die Versorgung eines Traumapatienten. „Was ist in welchem Fall zu beachten? Was ist jetzt gerade wichtig? Was hat Priorität und was kann in dem Moment erst einmal hintenan gestellt werden?“ Viele Fragen, die direkt am Patienten geklärt werden konnten.

An der zweiten Station ging es dann ins „worst case“-Szenario: eine Person, die weder reagiert noch atmet, galt es wiederzubeleben. Dazu lernten die Teilnehmer der Hechendorfer Feuerwehr auch gleich den richtigen Umgang mit dem Defibrillator. Dieser ist bei einer Reanimation ein sehr brauchbarer Helfer, wird allerdings nur eingesetzt, wenn man nicht allein, sondern mindestens zu zweit am Patienten arbeitet. Das Szenario, das den Einsatzkräften der Feuerwehr hier vorgegeben wurde, war der Zusammenbruch eines Mannes während eines Brandeinsatzes.

Am Ende der Übung zeigten sich sowohl die beiden Ausbilder der Bereitschaft Seefeld als auch die knapp 30 Teilnehmer der Feuerwehr Hechendorf sehr zufrieden. Solche gemeinsamen Trainings sind auch für eine gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Hilfskräften bei Einsätzen wichtig. Und genau deshalb sollen solche gemeinsamen Trainings nun öfter durchgeführt werden.

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