August 2017: Der Mammutmarsch als Mammut-Herausforderung

Die Einsatzkräfte sind platt, die Materialkoffer leer und alle knapp 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 100 Kilometer langen Mammutmarsches 2017 sind wieder gut zu Hause gelandet. Nach mehr als 30 Stunden im Einsatz kann sich auch die Bilanz der Helferinnen und Helfer der BRK Bereitschaften im Landkreis Starnberg durchaus sehen lassen.

Insgesamt waren 82 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz, die für diesen Einsatz mit all ihren verfügbaren Fahrzeugen bereit standen. Sie erbrachten am Samstag und Sonntag während des Mammutmarsches mehr als 60 Hilfeleistungen bei Verletzten. Drei der Patientinnen bzw. Patienten wurden zur weiteren Versorgung ins Klinikum gebracht.

Doch nicht nur in medizinischer Hinsicht, sondern auch allgemein kümmerten sich die Einsatzkräfte um das Wohlergehen der Läuferinnen und Läufer und fuhren zusätzlich etwa zehn Transporttouren, um erschöpfte Teilnehmerinnen und Teilnehmer zügiger zu Bahn und Bus nach Hause zu bringen.

Für diesen Einsatz haben unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auch ihren Schlaf in der Nacht geopfert, um Anderen im Ernstfall zur Seite zu stehen und waren damit für die Sicherheit von mehreren hundert Marschierenden verantwortlich. Dafür waren sie auf Streife in mobilen Einheiten unterwegs oder empfingen Verletzte an Sanitätsstellen, um im Ernstfall verletzten Marschierenden schnelle und professionelle Hilfe bieten zu können.

Koordiniert wurden die vielen Helferinnen und Helfern an den verschiedenen Orten im Landkreis durch die BRK-Kreiseinsatzzentrale in Gauting. Diese war ebenfalls durchgehend mit entsprechend ausgebildeten Facheinsatzkräften und Führungspersonal besetzt, die sich rund um die Uhr um die Koordination und die Einsatzabwicklung draussen kümmerten.

Durch das schnelle Eingreifen unserer Helferinnen und Helfer konnte so manch brenzlige Situation erfolgreich und professionell gemeistert werden. Wenn etwas passiert ist, dann waren unsere Einsatzkräfte schnell zur Stelle. Die Läuferinnen und Läufer fühlten sich sicher mit uns - die Reaktionen in den sozialen Netzwerken sprechen eine eindeutige Sprache.

Kreisbereitschaftsleiter Berni Eder freut sich über die positiven Reaktionen: "Unsere Helferinnen und Helfer machen das alles ehrenamtlich in ihrer Freizeit und es ist richtig toll zu sehen, dass die Menschen ihren Einsatz so schätzen. Die Vorbereitung und die Durchführung hat viele helfende Hände gefordert und es hat sich voll und ganz gelohnt."

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